Qualität der im Rahmen des Projekts NFDM-Sprint erstellten NFD

Die gematik hat das Universitätsklinikum Münster (UKM) mit der Untersuchung der Qualität der im Rahmen des Projekts NFDM-Sprint angelegten NFD beauftragt.

Neben der Untersuchung der Prozesse bei der Anlage von Notfalldatensätzen (NFD) wurde im Projekt NFDM-Sprint auch die Qualität der NFD selbst im Sinne einer Überprüfung der Prozessergebnisse untersucht. Hierzu wurden bereits während der laufenden Anlage von NFD diese regelmäßig auf ihre Echtheit und auch ihren medizinischen Inhalt überprüft.

Die Kontrolle der Echtheit erfolgte, wie bei klinischen Studien üblich, durch Vor-Ort-Kontrollen in zufällig ausgewählten Arztpraxen (Stichprobe).

Bei der Überprüfung der medizinischen Inhalte griff die Stabsstelle Telemedizin des UKM auf die Ergebnisse der von ihr in Kooperation mit der Bundesärztekammer und dem IGES-Institut in den Jahren 2013/2014 durchgeführten, weltweit bisher einzigen wissenschaftlichen Studie zur inhaltlichen Validierung eines NFD zurück (Neuhaus 2014). Die Studie zeigte neben einer hohen inhaltlichen Akzeptanz des NFD, dass es einer effektiven Unterstützung des Anlageprozesses durch die Arztinformationssysteme sowie durch einen begleitenden Leitfaden bedarf (Schenkel 2015).

In der jetzigen Studie, dem Forschungsprojekt NFDM-Sprint, wurde fortlaufend anhand der angelegten NFD geprüft, ob diese in ihrer Gesamtheit überwiegend für Patienten angelegt wurden, für die gemäß der Prozessbeschreibung zum Einsatz des Notfalldatensatzes (Bundesärztekammer 2012) sowie des Arbeitskonzeptes NFDM der Bundesärztekammer (Bundesärztekammer 2011) der medizinische Nutzen des NFD groß ist.

Quellen:

Bundesärztekammer: Arbeitskonzept Notfalldatenmanagement (NFDM). Berlin 2011.
Bundesärztekammer: Prozessbeschreibung zum Einsatz des Notfalldatenmanagements in der klinischen Praxis. Berlin 2012.
Neuhaus P, Dugas, M: Notfalldatensätze im Vergleich. Meeting Abstract - GMDS 2014. 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS). Göttingen, 07.-10.09.2014. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House
Schenkel J, Albert J, Butz N, Juhra C: Was genau soll auf die Karte? Dtsch Arztebl, Mai 8, 2015; 112 (19).
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